Manchmal muss man die Welt anhalten.
"Kein Lebenslauf. Nur die Momente, die wirklich zählen."
Das Wichtigste hat keinen Stecker.
Ich bin Matze – IT-Nerd, Mountainbiker, RS3-Fahrer und absoluter Familienmensch. Doch wenn du mich nach dem Kern von allem fragst, dann gibt es darauf nur eine Antwort: Meine Frau Michaela.
Unsere Geschichte begann nicht in einem Café oder im Verein um die Ecke, sondern im Internet. Aus ersten Nachrichten wurden stundenlange Telefonate, aus Telefonaten gemeinsame Wochenenden – und schließlich eine Verbindung, die heute das Fundament meines gesamten Lebens ist. Sie ist meine beste Freundin, meine Komplizin bei allen verrückten Ideen und das Herzstück bei allem, was wir anpacken.
Michaela bringt genau die Leichtigkeit und Wärme mit, die mir manchmal zwischen Serverräumen, Code-Zeilen und Optimierungsdrang fehlt. Sie erinnert mich täglich daran, dass nicht alles im Leben durchgeplant oder optimiert werden muss – und dass die wertvollsten Erinnerungen meistens genau dann entstehen, wenn man einfach spontan die Koffer packt und losfährt.
"Die größten und schönsten Pläne habe ich nie allein geschmiedet – es war fast immer ein Wir."
Matze & Michaela — irgendwo in den Bergen ❤️
Südtiroler Stille & Das Geisterschloss.
Die Ruhe im Passeiertal ist keine Stille, die man einfach nur aushält – sondern eine, die man förmlich in sich aufsaugt. Wir haben irgendwann aufgehört mitzuzählen, wie oft wir schon in der Andreus Golf Lodge tief in den Südtiroler Bergen saßen. Aber wir wissen noch exakt den Moment, als wir vor Jahren beim ersten Espresso auf der Terrasse ins Tal schauten und uns anschauten: Das hier ist unser Ort. Hier kommen wir immer wieder her. Ob tiefes Entspannen im Passeiertal oder spontane Kurztrips ins Allgäu – das ist unser ganz persönlicher Reset-Button für die Seele.
Wenn wir nicht gerade diese alpine Ruhe suchen, darf es auch das komplette Gegenteil sein. Der Europa-Park in Rust ist seit Jahren unser zweites Zuhause. Von der brachialen Beschleunigung der Voltron Nevera bis zur zeitlosen Höhe der Silver Star lassen wir kaum eine Achterbahn aus. Aber eine traditionelle Regel ist dabei völlig unumstößlich: Das Geisterschloss gehört dazu. Die Geisterbahn wird gefahren. Jedes einzelne Mal. 👻
Doch so beruhigend das Rauschen der Bergbäche und die Stille der Gipfel auch sind – manchmal braucht es eine ganz andere Art von Ventil, um den Kopf frei zu kriegen. Eine Form von Entschleunigung, die nicht durch Schweigen entsteht, sondern durch schiere mechanische Emotion.
Der Puls der Maschine.
Ich kann mich noch genau an den Tag vor gut zehn Jahren erinnern, als ich den Zündschlüssel meines Audi RS3 (8PA) zum allerersten Mal gedreht habe. Das tiefe, kehlige Grollen des 2.5-Liter-Fünfzylinders ging instant durch den Fahrersitz direkt in den Magen. In diesem Moment war klar: Das ist kein normales Auto, das ist Charakter aus Stahl und Aluguss.
Seit einem Jahrzehnt begleitet mich der Wagen nun schon. Wer einmal im kühlen Morgengrauen die ersten Kehren des Jaufenpasses im Passeiertal hochgefräst ist – wenn die Luft noch schneidend kalt ist, die Reifen auf dem griffigen Asphalt kleben und die ungerade Zündfolge `1-2-4-5-3` echoartig von den Felswänden widerhallt – der weiß, dass das nichts mit digitaler Performance zu tun hat. Das ist ehrliches, mechanisches Handwerk. Ganz im Sinne von Walter Röhrl: Autofahren beginnt für mich genau da, wo man den Wagen nicht mehr mit den Händen lenkt, sondern mit dem Popometer fühlt.
Doch so faszinierend der Druck eines Turbomotors auch ist – Bewegung bekommt eine noch viel tiefere Bedeutung, wenn man den Antrieb selbst ist. Wenn kein 5-Zylinder die Arbeit übernimmt, sondern der eigene Puls den Takt vorgibt.
Die Stille im Sturm.
Raus aus dem Cockpit, rauf auf den Mountainbike-Sattel! Ich erinnere mich an eine Tour im Montafon: Ein plötzlicher Wolkenbruch verwandelte den Trail innerhalb von Minuten in einen braunen Sturzbach. Der Regen schlug unbarmherzig ins Gesicht, die Kette knirschte unter dem nassen Schlamm und der Nebel hing so tief in den Tannen, dass man kaum die nächste Kehre sah. Als ich zwei Stunden später pitschnass, völlig erschöpft und mit dicker Schlammschicht im Gesicht am Auto stand, musste ich einfach nur laut grinsen. Genau das ist der Kontrast, den mein Kopf braucht.
Ob auf den verblockten Wurzeltrails der Schwäbischen Alb oder auf steilen Schotterrampen in den Alpen – wenn die Lunge brennt und der Schweiß in den Augen brennt, gibt es keinen Raum mehr für Gedankenschleifen oder offenen Aufgabenlisten. Es zählt nur der nächste Stein, die richtige Spurwahl und der Rhythmus der eigenen Pedalumdrehung.
🎯 Großes Ziel auf der Bucketlist: Der E-MTB Alpencross!
Wenn die Tour zu Ende ist, der Schlamm abgeduscht ist und die Muskeln langsam zur Ruhe kommen, fängt die eigentliche Regeneration an. Dann braucht der Kopf einen neuen Begleiter – eine Klangwelt, die die verbliebene Unruhe sanft wegspült.
Mein Soundtrack. Diesen Monat.
Elektronische Musik ist bei mir kein beiläufiges Hintergrundrauschen – sie ist Focus-State, Emotion und Katharsis zugleich. Tiefe Melodic-Techno-Bässe und treibende Beats schaffen eine akustische Hülle, in der Gedanken glasklar sortiert werden. Sie begleiten mich bei nächtlichen Fahrten, zum Runterkommen nach der Biketour und vor allem bei einer meiner liebsten Gewohnheiten: Wenn das Haus schläft und die Monitore im Homelab den Raum in mattes Licht tauchen.
Die digitale Ordnung.
Genau in diesen ruhigen Nachtstunden, wenn der Bass aus den Kopfhörern im Gleichtakt mit den grün blinkenden Status-LEDs der Switche schlägt, bin ich ganz in meinem Element. Meine Faszination für Kabel, Netzwerke und Server begann schließlich nicht in einem Informatik-Hörsaal, sondern viel früher: Als Teenager habe ich das Netzwerk im Hotel meiner Großeltern betreut, erste Linux-Kisten für die eigene PPPoE-Einwahl aufgesetzt und DNSMASQ konfiguriert – während andere draußen Bolzen waren.
Diese tief sitzende Begeisterung hat sich bis heute gehalten. Mein privates Homelab ist kein Spielzeug, sondern ein hochverfügbares, produktives Ökosystem aus Proxmox VE Cluster, Docker Swarm und Ubiquiti UniFi Netzwerken. Es liegt eine enorme beruhigende Kraft darin, komplexe Systeme von Grund auf so aufzubauen, dass sie ausfallsicher, performant und vollkommen unabhängig von fremden Cloud-Diensten laufen.
Doch eine stabile Server-Infrastruktur ist am Ende immer nur so gut wie das, was man darauf baut. Sobald das Fundament unverwüstlich steht, geht der Blick nach vorne: Welche Ideen verlangen danach, realisiert zu werden?
Analysen, Logbücher & Finanzen.
Wer die Mittel hat, Daten zu verarbeiten, trägt auch die Verantwortung, hinschauen zu können. Als die emotionale Debatte rund um den Hornisgrinde-Wolf (Akte GW2672m) 🐺 durch die Medien ging, war ich von den reinen Schlagzeilen genervt. Ich wollte Fakten sehen. Also nutzte ich meine IT- & Data-Skills, um Hunderte öffentliche Datensätze forensisch aufzubereiten, GPS-Pfade zu korrelieren und das Ganze als sachliches Scrollytelling-Dossier ins Netz zu stellen – völlig frei von politischer Agenda, nur getrieben von ehrlicher Neugier.
Aber die eigene Technik dient natürlich auch den ganz persönlichen Erinnerungen. Zusammen mit Michaela ist unsere 🌍 Digital Scratch Map entstanden – ein privates, Ende-zu-Ende verschlüsseltes Reise-Logbuch auf eigenen Servern. Jeder dort gesetzte Pin steht für einen bestimmten Pass, einen stillen Abend im Passeiertal oder eine Entdeckung, die wir zusammen gemacht haben. Keine fremde Plattform bestimmt, was mit unseren Erinnerungen passiert.
Diese Konsequenz zieht sich auch durch die eigene Vorsorge. Statt auf kurzfristige Hypes zu setzen, vertraue ich auf ein stures, unemotionales 🎯 finanzielles Fundament: Ein automatisierter Sparplan im iShares Core MSCI World (USD Acc) sorgt thesaurierend für die langfristige Freiheit. Und wenn abends entspannt wird, läuft selten seichtes TV-Programm – lieber vertiefe ich mich in YouTube-Dokumentationen über verlassene Tech-Infrastrukturen, Fahrrad-Ergonomie oder historische Motorenarchitekturen.
Lass uns schnacken. ☕
Egal ob IT & Homelab, Südtirol-Geheimtipps, Fünfzylinder oder einfach ein sympathisches Moin – such dir dein Thema aus:
Warum diese Seite existiert. 🪐
Kein Lebenslauf. Ein kleiner Ort im Internet, an dem die Dinge stehen, die mir wichtig sind – Technik, Berge, Reisen, Mountainbike, elektronische Musik, und vor allem Michaela. Mehr steckt nicht dahinter.