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IPv6 für VEs in OpenVZ Virtualisierung

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Irgendwie ist das Thema damals unter gegangen und die Lösung hatte ich nicht mehr geposted. Ziel war es auf einem Server den entsprechenden virtuellen Environments mit OpenVZ das IPv6 Protokoll mit einer nativen Adresse zur Verfügung zu stellen. Als Netz diente 2001:41D0:2:3941::/64. Erstmal musste dazu der Kernel neugebaut werden und mit den entsprechenden IPv6, SAN Storage Treibern, OpenVZ Patches & Co kompiliert werden. Als Basis diente der 2.6.27er Vanilla Kernel mit dem 2.6.27-aivazovsky.1 OpenVZ Patch aus dem Developement branch. Danach lässt es sich auch schon fast wie unter IPv4 vorgehen…

Folgende Änderungen müssen noch gemacht werden:

# sysctl.conf / Pakete für IPv6 forwarden
net.ipv6.conf.all.forwarding = 1

# /etc/vz/vz.conf / IPv6 für VEs und IP6Table Module aktivieren
IPV6=“yes“
IP6TABLES=“ip6_tables ip6table_filter ip6table_mangle ip6t_REJECT“

# VE-ID eine IPv6 Adresse zuweisen
vzctl set 101 –ipadd 2001:41d0:2:3941::3 –save

# Auf dem Hostnode die entsprechenden Routen setzen
route -A inet6 add 2001:41D0:2:3900::/56 dev eth0
route -A inet6 add 2000::/3 gw 2001:41D0:2:39FF:FF:FF:FF:FF dev eth0

# IPv6 Proxy NPDs für jede VE hinzufügen da sonst keine Verbindung hergestellt werden kann
echo 1 > /proc/sys/net/ipv6/conf/all/proxy_ndp
ip -6 neigh add proxy 2001:41d0:2:2705::2 dev venet0

Danach haben auch die VEs eine eigene, native IPv6 Adresse und können als Feature bei Hostern entsprechend vermarktet werden.

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