Die Entwicklung der Baggy Pants

Mit Baggy Pants (engl. baggy „sackartig“, „ausgebeult“ und pants „Hose“) oder häufig auch Saggy Pants (engl. saggy „absinkend“, „herunter hängend“) werden besonders weite Hosen bezeichnet, deren Bund meist weit unterhalb der Hüfte getragen wird. Entsprechend bezeichnet man diese Art, Hosen zu tragen, als sagging.

Die Hosen kamen in den 1990er Jahren in der Hip-Hop-Kultur in Mode. Sie sollen auf eine Praxis aus US-Gefängnissen zurückgehen, bei der neuen Gefangenen als erstes der Gürtel abgenommen wird. Mit den Gürteln könnten sich die Inhaftierten erhängen oder Schlägereien austragen. Dadurch rutschen die Hosen tiefer. Auch der leichtere Zugang bei Durchsuchungen wird als Ursprung angesehen. Entlassene Strafgefangene trugen dann auch außerhalb des Gefängnisses ihre Hosen auf diese Art, wodurch die Mode Einzug in die Kultur des Gangsta-Rap fand, da so ein hartes Image gezeigt werden konnte. Die weitaus größeren Hosentaschen führen ebenfalls auf die US-Gefängnisse zurück, da dort leichter Werkzeug für die alltägliche Arbeit transportiert und kurzzeitig gelagert werden konnte. Später wurde die Mode auch in anderen Bereichen populär, wie z. B. in der Skateboarding- und Snowboard-Szene. (*.wikipedia)

(via kraftfuttermischwerk und so.)

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