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Team Hoyt: Vater mit schwerbehinderten Sohn

Es kommt gewiss nicht oft vor, dass ich Emotionen zeige, jedoch hätte ich hier Rotz und Wasser heulen können, sowas geht mir verdammt nahe.

Hier eine Zusammenfassung als Video:

(Youtube DirektMan)

Das Team Hoyt aus Massachusetts, USA, besteht aus Vater (Dick Hoyt, geboren 1940) und Sohn (Rick Hoyt, geboren am 10. Januar 1962), die zusammen an Marathons, Triathlons und anderen athletischen Herausforderungen teilnehmen. Rick leidet seit seiner Geburt an Infantiler Zerebralparese – weil seine Nabelschnur um seinen Hals gewickelt war, wurde sein Gehirn nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Bei den sportlichen Wettbewerben trägt, zieht oder schiebt Dick seinen gelähmten Sohn in speziellen Rädern, Rollstühlen oder Schlauchbooten mit sich.

Ricks Ärzte prognostizierten anfangs, er würde nie fähig zur Kognition sein, was von seinen Eltern ignoriert wurde. Im Alter von 12 erkannten Ingenieure der Tufts University, Medford (Massachusetts), seinen Sinn für Humor und belegten damit seine Intelligenz. Man lehrte Rick, einen speziellen Computer zur Kommunikation zu benutzen, den er durch Bewegungen seines Kopfes bediente. Seine ersten geschriebenen Worte waren „Go Bruins!“ (bezogen auf das Boston Bruins Eishockeyteam); erst jetzt erfuhren Ricks Eltern von seiner Sportbegeisterung.

Dick Hoyt ist pensionierter Oberstleutnant der Air National Guard. Rick Hoyt erwarb einen College-Abschluss an der Boston University und arbeitet heute am Boston College. Beide nehmen bis heute (November 2009) an sportlichen Wettbewerben teil und treten als sog. motivational speaker auf. Bis zum Juni 2009 hatte das Team Hoyt an über 1000 Sportveranstaltungen teilgenommen, u. a. an 229 Triathlons (davon 6 Ironman), 20 Duathlons und 66 Marathons. Die 1000. Teilnahme war der Boston Marathon 2009. Auf einer Radtour durch die USA 1992 legten sie in 45 Tagen 6010 km zurück.

Auf die Frage, was Rick sich wünschte, für seinen Vater tun zu können, antwortete er „Das, was ich am liebsten täte, ist meinen Vater in den Stuhl setzen und ich würde ihn einmal schieben.“
(*quelle: wikipedia)

Mehr Informationen findet Ihr auf der Homepage vom Team Hoyt.
Hut ab, mein Respekt habt ihr!

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1 Kommentar

  1. Mir gehts da wie Dir, nur dass ich als Frau vielleicht auch zugeben kann dass ich geheult hab, weil es mich so sehr berührt hat.
    Es ist so bemerkenswert was Menschen leisten können, für sich und für andere…
    Wären wir doch alle ein Bisschen wie diese Beiden, dann wäre unsere Welt ein schönerer Ort, finde ich.

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