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Adventskalender #17: LiveSet – Martin Eyerer


Heute mit Martin Eyerer’s Kling Klong Show ­čśë
(Aus Technischen Gr├╝nden k├Ânnen vereinzelt keine neuen Sets mehr heruntergeladen werden. Sorry :()


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Flei├č, Ausdauer und Gr├╝ndlichkeit sind Eigenschaften, die man Schwaben gemeinhin attestiert. Auch auf den Stuttgarter Martin Eyerer passt diese Beschreibung ganz gut. Seit Anfang der 90er Jahre ist er professioneller DJ und Produzent. Ein Weg, der nicht immer einfach ist. Eyerer ist unter zahlreichen Pseudonymen aktiv und hat ├╝ber die Jahre auch die ein oder andere international erfolgreiche Produktion. Richtig an Fahrt gewinnt seine Produzentenkarriere jedoch erst ab 2005.

Etwa um die gleiche Zeit h├Ąufen sich auch die Booking-Anfragen von Clubs aus der ganzen Welt im B├╝ro des Stuttgarters. An den Plattenspielern kann Eyerer auf reichlich Erfahrung zur├╝ckgreifen. Bereits als Teenager beginnt er mit dem Auflegen. Eine Leidenschaft, der er seither treu geblieben ist. An mehreren Abenden in der Woche legt Eyerer in den ersten Jahren zumeist auf. Das sorgt f├╝r Erfahrung und Routine. Anfangs noch ein Hobby, beschlie├čt Eyerer trotz Jurastudiums, die Musik zum Beruf zu machen.

Den Ansto├č dazu gibt ein Besuch auf der spanischen Partyinsel Ibiza. Hier kommt Eyerer mit House und Techno in Ber├╝hrung und ist fasziniert von der gro├čen Energie, den elektronische Clubmusik Ende der 80er und zu Beginn der 90er entwickelt. Davor sind es eher Indie, Wave und ein bisschen Disco, die bei Eyerer hoch in der Gunst stehen. U2 geh├Âren genauso zu seinen Favoriten wie Abba. Ab Mitte der 90er sind es dann Trance und Progressive, die sich in seinen Produktionen wiederfinden.
Zugleich legt er als Resident in verschiedenen Clubs zusammen mit Techno-Gr├Â├čen wie Dave Clarke, Laurent Garnier und Monika Kruse auf. 2002 bringt ein Deal mit Ministry Of Sound einen wichtigen Schub f├╝r die Karriere von Martin Eyerer. Sein Track „Starry Night“ wird auf Anhieb gesignt. Gleichzeitig vollzieht sich ein Wandel in den Produktionen von Eyerer. Tech-House und Electro werden f├╝r sie pr├Ągend, der progressive Drive r├╝ckt in den Hintergrund.

Die Ministry Of Sound-Mix-CD „The Annual 2003“ entsteht genau in dieser ├ťbergangsphase. Der ├╝berwiegende Teil der Tracks sind Progressive-Scheiben von Tiesto und Co. In den folgenden Jahren hat Eyerer zahlreiche erfolgreiche Releases auf Trapez, Kickboxer, My Best Friend und Renaissance sowie auf seinen eigenen Labels Session Deluxe und Kling Klong. Dort sind auch Oliver Koletzki, Patrick Zigon, Arnaud Rebotini von Black Strobe und Mijk van Dijk mit Ver├Âffentlichungen vertreten.
Mit seiner T├Ątigkeit als Moderator bei Radio Sunshine schafft er sich ein weiteres musikalisches Standbein sowie ein zus├Ątzliches Outlet f├╝r seine Produktionen.

Bei allen Verpflichtungen findet der zweifache Familienvater auch noch Zeit f├╝r seine Familie. Seiner Heimatstadt Stuttgart bleibt Eyerer nicht zuletzt deshalb treu. 2007 schlie├člich erscheint Eyerers erstes Studioalbum „Word Of Mouth“ auf dem eigenen Kling Klong-Label

//Foto via RA | Text via Laut.
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