Adventskalender 2013 – Türchen #22: Arkadiusz für MieseMusik Podcast

Ehrlich gesagt, habe ich mich ziemlich gefreut, als ich die Zusage von Arkadiusz hatte, dass es ein exklusives Set für mich gibt. Mittlerweile hat er mich mit seiner Musik ziemlich angesteckt. Jedoch muss ich leider auch hierfür absagen, manchmal klappt es eben nicht immer und ich kann das auch voll verstehen. Macht euch keinen Kopf das es nicht funktioniert hat, wir haben ja noch ein paar Jahre vor uns in der wir genug Zeit haben grandiose Dinge zu tun. Wirklich!

An der Stelle nehme ich den Text direkt aus seinem Stück für MieseMusik, dass erläutert eigentlich alles was man wissen muss.

+ + + Miese Musik Podcast 052: Arkadiusz. + + +

Wir haben es geschafft und heute Arkadiusz zu Gast, der uns bereits im März mit einem Livemitschnitt in unserer hauseigenen „Exclusives“-Reihe begeistert hat – dies, obwohl er gerade im fernen Guadalajara/Mexiko weilt. Dafür an dieser Stelle noch einmal besonders miesen Dank!

Überhaupt ist Arkadiusz eine derart feste Größe in den Deephouse-Netzwerken, dass wir ihn nicht ausschweifend vorstellen wollen. Aussagekräftiger ist, was er uns im Vorab-Interview verraten hat.

Als erstes wollten wir von Arkadiusz wissen, welcher Sound ihn am stärksten geprägt hat und was wir von ihm klangtechnisch erwarten können.

Arkadiusz.: „Musikalisch hat mich meine Lebenszeit in Frankfurt am Main geprägt. Dort oder besser gesagt in Offenbach (das nehmen die Leute mir sonst übel) besuchte ich regelmäßig den Robert Johnson Club und bin dann erst so richtig tief in die Materie eingetaucht, die mich bis heute immer noch festhält.“
Dies lässt sich meiner Meinung nach her auch sehr gut in meinem bevorzugten Auflegstil erkennen. Ich mag es immer etwas reduzierter, sphärischer und hypnothischer. Einfach anders, als der Einheitsbrei eben. Musik mit wahrer Tiefe ist das was mich fesselt. Es ist schwer zu beschreiben, aber sie muss in einer gewissen Art und Weise raumerfüllend sein und über das rein Hörbare hinausgehen. Nämlich in Gedanken greifbar werden. Zumindest für mich. Egal ob schnell oder langsam, hauptsache tiefenwirksam muss es sein. Dabei spielt das Alter des Tracks auch keine Rolle. Es gibt so viele wundervolle und mich berührende Tracks. Auch solche die schon einige Jahre auf den Buckel haben. So lange sie ‚kicken‘ ists auch egal, wie alt sie sind. Somit versuche ich immer einen schönen Mix aus Alt und Neu herzustellen. Mittlerweile habe ich ein so großes Repertoire an Musik, das es mir immer wieder gelingt einige unbekannte Perlen an Land zu ziehen, die manch einem ein verwundertes Lächeln auf das Gesicht zaubert. Darüber hinaus habe ich in dem letzten halben Jahr endlich das Gefühl, mich selbst in meiner Art des Musikmachens zu 100% wiederzuerkennen. Dieser Weg hat aber sehr lange gedauert und führte mich über viele Stilrichtungen und Experimente. Jetzt weiß ich was ich will und wer ich musikalisch bin. Daher prägen mich zwei Stile sehr: Das deep perkussiv langsame und das hypnothisch synthielastige Schnelle.“

Wir waren außerdem neugierig, welche Releases, Events, Kooperationen usw. anstehen.

Arkadiusz.: „Zusammen mit einem Kreis von anderen Musikliebhabern- und praktizierenden haben wir es letztes Jahr geschafft unser Verständnis und Gefühl, welches wir mit elektronischer Musik in Verbindung setzen in einen Begriff zusammenzufassen: PIKNIK. Unter diesem Deckmantel organisieren wir mas o menos quartalsweise eigene Events, die auch ohne mich gerade weitergehen. Danke Boys and Girls für euer Engagement. Freue mich bald wieder da zu sein.
Ein anderes aber mindestens genauso wichtiges Thema ist für mich das Schreiben von Artikeln für ‚Das schöne Leben Magazin‘ (www.dassschoeneleben.com). Neben einer sehr sympathischen Truppe, vereint uns vor allem die Einstellung zur Musik. Nämlich die Suche nach dem gewissen etwas. Also genau das, was mich persönlich so sehr fesselt und stetig antreibt: Tiefengang oder Musik, die das Leben schöner erscheinen lässt. Daher kann es auch mal sein, dass nicht jeden Tag ein neuer Post veröffentlicht wird. Gute Musik wächst bekanntlich nicht wie Früchte an einem Baum. Neben Artikeln zu Neuerscheinungen, Mixtapes, Liveaufnahmen und interessanten Interviews haben wir vor kruzem unsere eigene Podcastreihe ins Leben gerufen. Gestern launchten wir zudem eine spezielle Mixtapereihe, die an den Geist der guten alten Tonbandkasette erinnern soll. Zudem versuchen wir in nicht allzu großen Abständen eigene Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Neuen Koopertionen und Ideen stehen wir in der Regel offen gegenüber. Sie sollte aber unbedingt unsere Philosophie teilen.
Ich persönlich probiere mich egtl. schon seit längerer Zeit am produzieren mittels Ableton aus. Bisher habe ich aber noch nichts veröffentlicht. Das liegt vor allem daran, dass ich mir gegenüber sehr kritisch bin und nur das veröffentlichen möchte, was mich auch total überzeugt. Ich habe mir persönlich aber das Ziel gesetzt im Jahr 2014 endlich überzeugendes Audiomaterial publizieren zu können, was mich stillistisch auch zu 100% wiederspiegelt. Seid also gespannt.“

Zuletzt haben wir Arkadiusz gefragt, wie er sich seine Zukunft in 10 Jahren vorstellt:

Arkadiusz.: „In 10 Jahren werde ich hoffentlich meinen Traum leben können….“

Auch dir DANKE ich vielmals für deine Mühe und mit Sicherheit findest du das nächstes mal deinen groove! Gute Besserung und que te vaja bien.

Alle Adventstürchen auf einen Blick.

Matze
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