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Hier gibts jeden Tag einen frischen hauch von Electronischer Musik

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Adventskalender #24: LiveSet – ego.tribe

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Das letzte Türchen geht an ego.tribe – jener welcher mich eigentlich dazu erst brachte, elektronische Musik zu hören.
Es war damals die Radio Show -> Elektrokreisel. Jeden Samstag auf RauteMusik. 🙂

Sein 1.tes Promoset -> TanzZwang, welches Ihr hier hört – hat mir damals schon die Füße verdreht. Es treibt ordentlich – meiner Meinung.

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Das 2.te Promoset -> TanzZwang ist mindestens genauso geil, jedoch ist es weniger vocal-lastig.

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Vor über 23 Jahren erblickte ich das Licht der Welt und schon damals (wenn nicht sogar mindestens 9 Monate davor) spürte ich neben der Mutterliebe auch die Liebe zur Musik. Von da an brauchte ich ständig Musik um mich herum und schon früh merkte ich meinen Fetisch für elektronische Musik. Täglich wollten meine Ohren eine ordentliche Dosis elektronische Musik – die Sucht war groß und ich war zu schwach mich dagegen zu wehren.
Ich versuchte einiges um davon los zu kommen, doch die Realität sah nicht nur einmal anders aus. In der Disco abgehend, meinte der DJ plötzlich von elektronischer Musik auf wie-auch-immer-man-diesen-anderen-Krams-nennt wechseln zu müssen – was macht ego? er läuft raus! Schon damals begann seine Rebellion.
Bis zum heutigen Tage vertragen meine Ohren nichts als elektronische Klänge – jegliche Therapie schlug fehl. Überall muss guter Sound um mich herum schwirren und immer kritischer werdend, meckerte ich ständig und fortwährend über die DJs in Discotheken. Spätestens da entdeckte ich meine neue Mission – meinen Weg, den ich zu begehen hatte – dem Lichte der elektronischen Musik zu folgen. Ich fing an ein bisschen am PC zu mixen und präsentierte dies meinen engsten Freunden (einen Dank an dieser Stelle, dass ihr tatsächlich keine folgenschweren Schäden davon getragen habt!). Schon damals stand ego.tribe für einen eigenen Style, für Individualität – und der Sportsgeist packte mich und es reizte mich, noch mehr Menschen über die ganze Welt verteilt an meiner Mission teilhaben zu lassen.
Ich bewarb mich im April 2005 bei RauteMusik.FM – Deutschlands größtem moderierten Online-Radio, die mich auch prompt aufnahmen. Schon bald hatte ich mir einen Namen gemacht und einige „Fans“ in meinen Bann gezogen, die ebenfalls süchtig wurden und auf ihre Dosis nur so warteten – doch eine Sache störte mich. Belächelt von vielen DJs und verschrien als „Sitzleger“ (sprich Software-Mixer) konnte ich es mir nicht lange bieten lassen! Ich setzte mich zu Wehr: Im September 2005 war es endlich so weit. Nun standen sie da, meine ersten Plattenspieler … mein erster Mixer. Doch damit nicht genug – ich wollte noch mehr Professionalität – und baute mir – meine RauteMusik-Kollegen würden jetzt sagen – monatelang ein schnickes DJ-Pult.
Voller Stolz startete ich meine ersten Versuche – und schnell mauserte ich mich und zur Belohnung bekomme ich nun von vielen die gesuchte Anerkennung.

Der Weg ist das Ziel und das Licht ist hell, doch dass stört mich nicht!
Ich werde weiter meinen Weg machen – denn ich lebe für Musik … für meine Musik.

//ego-sound.de von ego.tribe.
Alle Adventskalender Einträge findet Ihr hier.

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Adventskalender #23: LiveSet – Tiefschwarz

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Tiefschwarz

Die Zahl 23, ach ich meinte die Tür 23, Tiefschwarz mit ihrem Weihnachtsspezial Mix.


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1996 gründen die Brüder Ali und Basti Schwarz mit ihrem Kumpel Peter Hoff, der auch die Benztown Studios betreibt, das Produzententeam Tiefschwarz. Der Projektname entsteht aus der Verbindung des Familiennamens mit ihrer Vorliebe für Deep House.

Aber die Gebrüder Schwarz sind nicht erst seit 1996 in der Musikszene aktiv, denn den Stuttgarter Club „on-u“ eröffnete Ali bereits 1990. Der Club wuchs zu einer wichtigen Kinderstube der Deutschen Dancekultur. Bereits drei Jahre später folgte der nächste Club: das legendäre „Red Dog“ war nicht nur in Housekreisen bekannt, sondern bald auch den Hip Hoppern ein Begriff. Leider machte das “ Red Dog“ vor einigen Jahren seine Pforten dicht.

Neben ihrer Arbeit als Resident DJs in den eigenen Clubs machen unzählige DJ Gigs auf dem ganzen Globus die Brüder bekannt. So spielten sie bereits in Miami, NYC, Amsterdam, Sydney und Leeds. Sie legten mit Größen der Houseszene wie den Masters at Work, Lary Heard A.K.A Mr. Fingers, dem Disco House-Heroen Mike Dunn, Tony Humphries oder Mousse T. auf.

Nach sechs Jahren erfolgreicher DJ-Karriere beginnen die beiden mit eigenen Produktionen und gründen das Label Continuemusics. Dort veröffentlichen sie ihre Debutsingle „24Seven“, die später von Michi Lange und Boris Dlugosch ((Peppermint Jam) geremixt und ein Hit in den Houseclubs wird. Doch 1998 schließen sie einen Vertrag mit Benztown ab und veröffentlichen „Music“ mit einem Feature von Joy Denalane vom Freundeskreis. Plötzlich sind auch die Insulaner im Königreich von dem deutschen Housetrio begeistert. „Music“ wird sogar von dem New Yorker Label Wave Music lizenziert.

Noch bekannter als durch ihre eigenen Produktionen sind Tiefschwarz durch ihre vielen Remixarbeiten. Bekannte Größen wie Ultranate von dem Kulthouselabel Strictly Rhythem, Byron Stingley, Jam & Spoon, Earth, Wind & Fire sowie Mousse T.s Hit „Horny“ gehen durch die Finger von Tiefschwarz.

Im Jahr 2001 erscheint ihr Debütalbum „ral 9005“, der Name ist aus der Bezeichnung für die Farbe Tiefschwarz abgeleitet. Sie zeigen mit dem Album, das sie sich keinesfalls in eine Schublade schieben lassen, und mixen mit Leichtigkeit alle Stile durcheinander. So sind die Einflüsse von Nu Jazz, Garage, Pop, Electro genauso zu hören wie Downbeat Grooves und ihre typischen Deephouse Beats.

Auf zwei Alben („Little Help For Your Friends“, 2002; „Misch Masch“, 2004) demonstrieren Tiefschwarz noch einmal ihre Fähigkeiten als Remixer, bevor sie mit „Eat Books“ 2005 einen weiteren Longplayer mit eigenen Tracks vorlegen. Im selben Jahr holen sich Ali und Basti für ihren Remix von Spektrums „Kinda New“ den begehrten „Dance Music Award“.

Das internationale Renommee der Stuttgarter wächst weiter, und so ist es kein Wunder, dass Tiefschwarz im Sommer 2006 mit einer Ausgabe der fast schon legendären „Fabric“-Serie geehrt werden.

Neben diesem Highlight bringt der Sommer 2006 den Brüdern auch noch eine wöchentliche DJ-Residency in Ibizas „Space Club“. Und dort, im Club, fühlen sie sich eh am Wohlsten.

//Bild Tiefschwarz von -Chad Fahnestock Fotography | Text via Laut.
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Adventskalender #22: LiveSet – Heidi

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DJ Heidi
Hinter Türchen 22 steckt die Heidi, DJ Heidi.
Live aus The Loft in Barcelona.

>> der Track beginnt erst ab der 0:23 Sekunde.
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Heidi Van Den Amstel

Windsor, Ontario – es gibt wohl kaum einen Techno-Connaisseur, der bei diesen beiden Worten nicht hellhörig wird. Richie Hawtin und seine beiden Labels Minus und Plus 8 fallen einem dabei natürlich sofort ein. In der kanadischen Kleinstadt für den Toren Detroits verbringt auch Heidi Van den Amstel ihre Jugend. Allerdings steht sie eher auf britischen Gitarrensound, denn auf Techno. Spiritualized heißen ihre Idole. Das ändert sich als sie Mitte der 90er in Detroit einige Parties mit erlebt.

Elektronische Musik entwickelt sich fortan zu einer wichtigen Leidenschaft für sie. 1997 verlässt sie Kanada und geht nach London. Kurze Zeit später führt sie ihr Weg wieder nach Kanada und 2000 endgültig zurück in die britische Hauptstadt. Dort arbeitet sie in verschiedenen Plattenläden, wo sie Simon Rigg kennenlernt. 2003 eröffnen die beiden ihr eigenes Geschäft, den Plattenladen Phonica im Zentrum von London. Als gute Adresse für House und Techno macht er sich schnell einen Namen.

Auch die Karriere von Heidi als DJ nimmt langsam aber sicher Konturen an. Mit Phonica als Homebase erspielt sie sich eine ständig wachsende Fangemeinde auf den britischen Inseln. Bei einem Auftritt in London lernt sie schließlich die beiden M.A.N.D.Y.-Jungs kennen, die Heidi fortan nach besten Kräften unterstützen. Gigs in Berlin und Frankfurt sind die logische Folge. Während der Sommermonate 2006 ist sie auch auf Ibiza ein gern gesehener Gast.

Im September des Jahres erscheint mit „Monza Club Ibiza Compilation Vol. 1“ die erste Mix-CD von Heidi. House-Tracks von Kerri Chandler oder John Tejada werden hier mit Minimal von Marc Houle und Techno von Alex Under in einem stimmungsvollen Mix verbunden.

//Foto DJ Heidi von karatekittiekim bei Flickr | Text via Laut.
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